Der Kanton Zürich gehört zu den grössten Verwaltungen der Schweiz und umfasst sieben Direktionen und zahlreiche Ämter mit unterschiedlichen Aufgaben, Kulturen und IT-Landschaften. Die Kantonsmitarbeitenden sammeln und bearbeiten im öffentlichen Auftrag riesige Datenmengen. Jedoch leben die Direktionen keinen einheitlichen Umgang mit Daten, was Transparenz, Sicherheit und Innovation erschwert. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2025 entschieden, eine gemeinsame Data Governance einzuführen – darunter die Einführung von harmonisierten Daten-Rollen sowie auch einheitliche Richtlinien zur Bewirtschaftung von Daten.
bcp unterstützte den Projektleiter sowie Verantwortliche aus verschiedenen Direktionen bei der Strukturierung und Planung des Change-Managements. Basierend auf einer Betroffenheitsanalyse ein mehrstufiger Einführungsansatz entwickelt, der mit dezentral geführten Piloten startet und einen gemeinsamen Lernprozess für alle Direktionen aufbaut. Zudem entwickelten die Datenverantwortlichen gemeinsam mit bcp ein praxistauglicher «Blueprint» für einheitliche Einführungs-, Kommunikations- und Befähigungsmassnahmen.